Dunkelfeldmikroskopie - und Diagnostik
Herr Ekkehard Scheller
Die Dunkelfeldmikroskopie ist (im Gegensatz zur normalen Untersuchung mit dem Lichtmikroskop) eine Betrachtung und Einschätzung der Qualitäten des lebenden, nativen Blutes. Entnommen wird dazu ein Tropfen aus der Fingerbeere. Da drei Viertel unseres Körpers von Flüssigkeit gebildet wird, können wir mit dieser Methode der Betrachtung einer den ganzen Organismus durchfließenden Körperflüssigkeit den Zustand des Organismus zu einem ganz erheblichen Teil beurteilen und erkennen, vor allem das Milieu, das jede unserer Zellen umgibt und die Grundlage bildet für Gesundheit oder Krankheit unserer Organe und Organsysteme. Das Dunkelfeldmikroskop ermöglicht es, bedeutend feiner strukturierte Zellen und Zellverbände zu erkennen, als es im normalen Lichtmikroskop möglich ist (vergleichbar mit dem Sternenhimmel, den man bei Sonnenlicht auch nicht sehen kann).Die Untersuchung mit dem D. lässt aber noch ganz andere Schlüsse und Befunde - und damit Therapieansätze - zu: Sauerstoffsättigung des Blutes, pH-Wert-Veränderungen, Herdgeschehen im Organismus, u.U. Schwermetallbelastungen, Hinweise auf Störungen bestimmter Organsysteme und noch manches Andere. Im Dunkelfeld wird also die Qualität des Blutes, weniger die Quantität bestimmt. Ganz besonders wird hier der Mikrokosmos offenbart mit den so bedeutsamen Symbionten als Urkeime des Lebens, die wie ein Schneegestöber hier sichtbar sein sollten; aber auch deren parasitären Aufwärtsentwicklung, wenn sich das Blutmilieu verändert hat.