Die DentalReflex®-Methode

Zur zielgenauen minimalinvasiven Herdsanierung

Grundlagen

Die DentalReflex® - Methode wurde von Detlef Arms in Zusammenarbeit mit verschiedenen Zahnärzten entwickelt und ermöglicht die genaue Lokalisierung beherdeter Stellen im Mundraum des Patienten. Sie basiert auf genauen Kenntnissen der Zusammenhänge zwischen Reflexzonen des Körpers, an den Zehen welche mit den Zähnen, bzw. den Kieferbereichen in direkter Verbindung stehen. Dieses neue Wissen ist so detailliert, dass nicht nur bekannt ist, welche Reflexzone mit welchem Zahn in Verbindung steht, sondern sich sogar bestimmen lässt, welcher Bereich um die Zahnwurzel herum beherdet ist. Dieses gilt genauso für Leerkieferbereiche im Kiekerknochen, also Stellen in denen keine Zähne mehr vorhanden sind. Selbst pathologisch veränderte Zahnfleischtaschen können millimetergenau lokalisiert werden.

Die Vorgehensweise

Zunächst wird von dem Patienten eine Panoramaaufnahme (möglichst digital) angefertigt. Durch die neue Sichtweise mit der bei der Methode Dentalreflex die Panoramaaufnahmen betrachtet werden, sind Herde und Störfelder oftmals schon im Vorfeld zu erkennen. Es sind selten bestimmte Zahnwurzeln, vielmehr der zwischen den Wurzeln befindliche Kieferknochen in denen sich noch verändertes Gewebe befindet. Die Erfahrung hat uns gelehrt, dass die Leerstrecken, insbesondere die der früher entfernten Weisheitszähne, besonders betroffen sind. Das nichtschulmedizinische Lesen einer Panoramaaufnahme ist also dringend erforderlich.

Röntgenaufnahme eines beherdeten Kiefers

Nach dem Herdverdacht am OPG, wie im oben stehenden Bild zu sehen, wird mit der Dentalreflex - Methode die fragliche Stelle überprüft, d.h. es wird auf die entsprechende Stelle an der Zehe mit einer bestimmten Reflextechnik Druck ausgeübt. Ist der Kieferbereich beherdet, merkt der Patient den Schmerz an den Reflexpunkten augenblicklich, je nach Beherdungsgrad, stark oder weniger kräftig. Ist die Stelle herdfrei, empfindet der Patient keinen Schmerz. Dieses Phänomen kann der Patient für sich selbst nutzen um bei einer Herd/Störfeldbelastung eine wirkliche Rückmeldung am eigenen Körper zu spüren.

Herr Arms bei der Behandlung

Die diagnostizierten Zahn/Kieferabschnitte und die Herdbereiche werden jetzt mit Lokalanästhetikum betäubt. Nach wenigen Minuten bohrt der Zahnarzt, navigiert durch Herrn Arms, mit einem Spezialbohrer durch die Schleimhaut hindurch in den beherdeten Kieferknochen. Meistens ist es so, dass der Bohrer ähnlich wie beim bohren in einen Ziegelstein, in eine Kaverne (Hohlraum) fällt. Dieses ist immer ein deutliches Zeichen für weiches degeneriertes Kieferknochenmaterial. Dieses entsteht durch entzündliche Prozesse an den Zahnwurzeln oder durch Wundheilungsstörungen nach Zahnextraktionen.

DentalReflex®-Bohrer

Während des ganzen Eingriffes kontrolliert Herr Arms die Reflexzonen des Patienten. Hierbei verfolgt er auch den Eingriff und kann über die Reflexzonen den Operateur direkt zum Herd/Störfeldgeschehen dirigieren. Durch die Panoramaaufnahme ist das Gebiet optisch dargestellt und wird zur Beurteilung beim operieren herangezogen.

Schleimhautläsion ca. 3 Minuten nach dem minimalinvasiven Eingriff

Durch die Methode DentalReflex® können in einer Sitzung mehrere beherdete Bereiche nebeneinander behandelt werden. Meistens reicht es aus in zwei Operationen das komplette Gebiss zu sanieren. Oberkiefer oder Unterkiefer.

Vorteile dieser Methode

Im Vergleich zum 'normalen' chirurgischen Eingriff wird der Herd punktgenau entfernt, d.h. es wird weder zu viel noch zu wenig ausgefräst; vollständig reproduzierbar. Die Dauer der Operation ist viel kürzer, der Kreislauf wird geschont, da viel weniger Anästhetikum benötigt wird. Eine antibiotische Abdeckung entfällt und in einer Sitzung können mehrere Herdbereiche eliminiert werden. Die Abheilphase ist wesentlich kürzer, eine Nachbehandlung bzw. Nahtentfernung entfällt.