DROS-Schienentherapie

(Diagnostische Relaxierungs-Orientierungs-Stabilisierungs-Schiene)

Die craniomandibuläre Dysfunktion CMD als Ursache einer Vielzahl unterschiedlicher Krankheitssymptome (siehe Bild) wird leider zu selten erkannt. Der Begriff CMD craniomandibuläre Dysfunktion kommt von "Cranium" (Schädel), "Mandibula" (Unterkiefer) und "Dysfunktion" (Fehlfunktion). Es geht hier also um eine Fehlfunktion im Zusammenspiel von Oberkiefer und Unterkiefer, bedingt durch Störungen in der Funktion der Zähne, der Kiefergelenke und der Kiefermuskulatur.

Symptome bei typischen CMD-Beschwerden

Häufigste Ursache für eine CMD sind okklusale Interferenzen, die zu einer Dezentrierung der Kiefergelenke führen. Diese können mit der DROS - Schiene diagnostiziert und behandelt werden. Somit sind wir in der Lage, eine neuromuskulär über die zentrierten Kiefergelenke geführte, neue Bisslage zu ermitteln. Diese ist elementar wichtig, um eine funktionsorientierte Therapie durchführen zu können.

Behandlungsbeispiel Seitenansicht

Links: gestreßte Muskulatur und Mimik

Rechts: erster Schritt zur Kiefergelenkslage und Muskelentspannung

Hier gilt der funktionstherapeutische Grundsatz: "Passen sie die Okklusion dem Gelenk an und hoffen sie nicht darauf, dass sich das Gelenk der Okklusion anpasst." Die DROS - Schienentherapie ist ein anerkanntes Verfahren, um die unterschiedlichen Symptome der CMD erkennen und therapieren zu können.

Kiefergelenkszusammenspiel

An dem Modell oben links ist deutlich das Zusammenspiel der Muskulatur und Halswirbelsäule mit der Kaumuskulatur zu erkennen. Die Körperhaltung (Bild rechts) hat großen Einfluß auf die Lage des Unterkiefers.

Weitere Informationen finden Sie unter www.gzfa.de